Mathias Bartoszewski
Das Sichtbare, das Seiende, gibt dem Werk die Form. Das Unsichtbare, das Nichts, gibt ihm Wesen und Sinn.
Lao Tse

DILEMMA über die Rolle der Frau im Monoteismus

Im Rahmen von Kunst:Offen wird es die Ausstellung DILEMMA 2 in Steinfurth geben.

Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Sichtweisen auf dieses Dilemma - schön, tragisch, erotisch, verzweifelt, sinnlich, dramatisch, hoffnunglos, optimistisch. 

 

           

Vika Gankina

  Maria Iciak

 

 

Connie es Said

 

Sonia Orfila

 

  

Straubing - Kraftzentrale 2015

Ausstellung  DILEMMA 

mit

Vika Gankina

Klaudia Ka

Nicola Vogel

Cornelia Es Said

Ramona Schacht

Karolina Jaroslawska

Jean Denison

 

 

 

   

       

 

 

 

  
   

 

 

 

 

 

Donau TV über die Ausstellung

  

DILEMMA Bühnen - Experiment in Planung

 

Behauptete Ausgangssituation:

Dilemma - Die Stellung und Rolle der Frau in unsere Kultur ist unnatürlich und deformiert. Und weil untrennbar verbunden, somit auch die Männerrolle.

Betroffen von dieser Verformung sind weibliche und männliche Anteile unserer Persönlichkeit. Mutter und Väter in den Familien. Männer- und Frauenrollen in der Gesellschaft, männlich oder weibliche Aspekte in wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Prozessen. 

Auf der Bühne:

Kinetische Installation und Bildprojektionen

Tanz - Zwei weibliche Bühnenfiguren, eine angepasst, die andere rebellierend, begegnen einer männlichen Bühnenfigur.

Texte - für die Frauenfiguren sind sie aus Gedichten und Briefen von Frauen unserer Kulturgeschichte. Für den Mann werden Texte von grossen Künstlern, Philosophen und Wissenschaftlern gegenübergestellt.

Musik - als Klangistallation um die Zuschauer und Hörer.

 

 

TEXTE

 

Ja,

ich war es,

der meinen Penis ergriff,

Saatwasser hervorlockte,

dieses durch meine Faust in mich selbst hineingleitet.

Ich wickelte mich mich selbst um meinen Penis,

ich half mir meinen Schatten zu vögeln,

ich fächelte mir Kühlung zu unter einer Wolke.

Ich regnete fruchtbares Wasser,

es trieb Gerste aus der Erde

in meinen Mund.

Daraus erspross der Windmann Schu.

Ich gebar das Regenmädchen Senut. Pyramiden Text 2650 v.Chr.

 

 

Unter Mühen sollst du Kinder gebären. 

Und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, 

aber er soll dein Herr sein. Buch Mose

 

Dass eine Frau lehrt

erlaube ich nicht, auch nicht, 

dass sie über ihren Mannherrscht

sie soll sich still verhalten. Timotheus


Kennst du irgend eine menschliche Beschäftigung, 

worin nicht in allen diesen Beziehungen das männliche Geschlecht sich vor dem weiblichen hervortäte? Platon

 

 

Das Weib soll sich nicht im Reden üben. Denn das wäre arg.  Demokrit

 

 

Die Frauen sollen in euern Versammlungen schweigenPaulus

 

 

Ebenso sollt ihr Frauen euch euren MännernunterordnenPetrus

 

 

Ihr sollt aber wissen, dass Christus das Haupt des Mannes ist, der Mann das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi. […] Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen, weil er Abbild und Abglanz Gottes ist; die Frau aber ist Abglanz des Mannes. Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann. Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann. 1. Korinther

 

 

Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und dass sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muss, und dass sie ihre Tücher über ihren Busen ziehen sollen und ihre Reize vor niemandem enthüllen. Koran 630 n.Chr.

 

 

Wie ein Sattel nicht zum Ochsen, so passt die Bildung nicht zur Frau. Erasmus von Rotterdam

 

 

Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen getötet werden, denn sie richten viel Schaden an, was bisweilen ignoriert wird, sie können nämlich Milch, Butter und alles aus einem Haus stehlen… Sie können ein Kind verzaubern… Auch können sie geheimnisvolle Krankheiten im menschlichen Knie erzeugen, dass der Körper verzehrt wird… Schaden fügen sie nämlich an Körpern und Seelen zu, sie verabreichen Tränke und Beschwörungen, um Hass hervorzurufen, Liebe, Unwetter, alle Verwüstungen im Haus, auf dem Acker, über eine Entfernung von einer Meile und mehr machen sie mit ihren Zauberpfeilen Hinkende, dass niemand heilen kann … Die Zauberinnen sollen getötet werden, weil sie Diebe sind, Ehebrecher, Räuber, Mörder … Sie schaden mannigfaltig. Also sollen sie getötet werden, nicht allein weil sie schaden, sondern auch, weil sie Umgang mit dem Satan haben. Martin Luther

 

Stehen Frauen an der Spitze der Regierung, so ist der Staat in Gefahr, denn sie handeln nicht nach den Anforderungen der Allgemeinheit, sondern nach zufälliger Neigung und Meinung. Karl Marx 

 

"Der gesellschaftliche Fortschritt lässt sich exakt messen an der gesellschaftlichen Stellung des schönen Geschlechts (die Häßlichen eingeschlossen)." - Karl Marx 

„Der Umsturz des Mutterrechts war die weltgeschichtliche Niederlage des weiblichen Geschlechts. Der Mann ergriff das Steuer auch im Hause, die Frau wurde entwürdigt, geknechtet, Sklavin seiner Lust und bloßes Werkzeug der Kinderzeugung. Diese erniedrigte Stellung der Frau, wie sie namentlich bei den Griechen der heroischen und noch mehr der klassischen Zeit offen hervortritt, ist allmählich beschönigt und verheuchelt, auch stellenweise in mildere Form gekleidet worden; beseitigt ist sie keineswegs.[48]“ Engels

 



"Mittlerweile sind längst die Frauen in der Offensive. Sie schaffen es, nicht nur im Studium oder im Beruf mindestens so gut zu sein wie die Männer, sie haben auch ihr Privatleben im Griff und sind daneben natürlich beste Freundin und immer auch gute Tochter. Die Drei-Wetter-Taft Frau ist auf dem Vormarsch." - Florian Illies, Generation Golf.

 

Paracelsus, Mensch und Schöpfung 1493-1541

 

Gott will den Mann als Mann und die Frau als Frau und will, dass jeder von ihnen Mensch sei.Paracelsus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

           

 

     

 

   

 

 

 

 



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